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Thimo Keller
Analysephase erfolgreich abgeschlossen

Nach dem erfolgreichen Projektstart Anfang April letzten Jahres, wurde bis Ende 2017 die Analyse der Arbeitsumgebungen bei den Anwenderunternehmen DATRON, mikrolab und Trilux vorgenommen.

Mittels unterschiedlicher Methoden wie Fragebögen, Interviews, Prozessanalysen sowie Belastungsmessungen konnten umfangreiche Erkenntnisse zu den jeweiligen Ist-Situationen in den Partnerunternehmen gewonnen werden. Die Ergebnisse wurden in den drei Unternehmen allen beteiligten und interessierten Mitarbeitern aus der Produktion und angrenzenden Bereichen vorgestellt. Vor allem die von dem Projektvorhaben direkt betroffenen Mitarbeiter sollen jederzeit über den aktuellen Stand informiert werden, da das „Mitnehmen“ der Mitarbeiter ein zentraler Erfolgsfaktor des Forschungsvorhabens IntAKom ist.

Vorgehensweise im Forschungsprojekt

In der aktuellen Projektphase stehen wir vor der Herausforderung, aufbauend auf dem identifizierten Ist-Zustand einen erreichbaren Soll-Zustand zu definieren.

Die Zielzustände sind – wie die Analyse-Ergebnisse – unternehmensabhängig und können nur in enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern aus den Unternehmen entwickelt werden. Hierzu wurden für jedes Unternehmen Arbeitsgruppen mit allen notwendigen Ansprechpartnern (Produktionsverantwortliche, Arbeitnehmervertretung, IT-Verantwortliche etc.) zusammengestellt. Die jeweiligen Experten werden im Projektverlauf je nach Bedarf als Inputgeber hinzugezogen.

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In diesen Arbeitsgruppen wurde nun bereits damit begonnen, die Analyseergebnisse zusammenzufassen und Themencluster zu bilden. Diese Themencluster bilden die Grundlage für die anschließend zu formulierenden Arbeitspakete, aus denen schließlich bis Q3 konkrete Umsetzungskonzepte für die Unternehmen erarbeitet werden sollen.

Workshop der Arbeitsgruppe im Unternehmen Trilux
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Auf dem Foto ist beispielhaft die Arbeitsgruppe im Unternehmen Trilux bei der Diskussion und Ausformulierung von Themenclustern zu sehen. Auch Ideen, vorhandene Gestaltungsansätze oder bestehende Rahmenbedingungen in den Partnerunternehmen spielen bei der Entwicklung von Zielzuständen eine entscheidende Rolle. Gutes soll bewahrt und idealerweise noch verbessert werden.

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Zielsetzung: Definition von konkreten Arbeitspaketen

In den nächsten Wochen werden die Arbeitsgruppen in mehreren Workshops die Grundlage für die kommenden Projektmonate legen. Durch die Definition von thematisch abgegrenzten und möglichst konkreten Arbeitspaketen kann das umfangreiche Thema Digitalisierung in greifbare Teilaufgaben zerlegt werden.

Um am Ende dieser Projektphase nicht kompatible Insellösungen zu vermeiden, sind regelmäßige Arbeitstreffen zum Austausch und zur Abstimmung geplant. Auch unternehmensübergreifend wird eine Angleichung der Vorgehensweise angestrebt, damit das Projektziel, einen übertragbaren Gestaltungsansatz zu erarbeiten, erfüllt werden kann.